Einladung zum Vorabend des 17. Klangwechsels von ORGAN²/ASLSP - 4. August 2026
Am Vorabend des historischen 17. Klangwechsels von John Cages aslsp in Halberstadt verwandelt sich das Cage-Areal ab 19:00 Uhr in ein Epizentrum der avantgardistischen Kunst.
Während hochkarätige Gäste wie Gunnar Brandt-Sigurdsson (mit Schwitters‘ *Ursonate*), Clara Hyerim Byun, Sarah Maria Sun, Christoph Ogiermann, Lore Lixenberg und die zeitgenössische Kompanie Tanz Harz die Sinne visuell fesseln, wartet der akusmatische Teil des Abends darauf, entdeckt zu werden.
PSON – Particles in the Spectrum of Noise (Dietmar Gubin) lädt die Gäste zur blauen Stunde mit seinen akusmatischen Soundskulpturen in eine faszinierende Klangwelt ein. Fernab jeglicher Gewohnheiten des klassischen Konzertsaals bleiben bei PSON die Ursprünge der Klänge unsichtbar; seine Soundskulpturen werden selbst zum Orchester.
PSON webt ein Netz aus Klangpartikeln und Rauschstrukturen, die sich im Cage Areal materialisieren und wieder auflösen. Reduzierte, hypnotische elektronische Klänge der Experimental- & Minimal-Electronic-Music entfalten dabei eine ungeahnte Tiefenwirkung. Währenddessen transformieren elektizistisch hinzugefügte Versatzstücke der aus dem Alltag entrissenen Geräusche der Musique concrète das Ganze endgültig in den Bereich rein abstrakter Kunst. Einer Klangkunst, in der die Vorstellungen jedes Einzelnen selbst die Regie übernimmt und das Rauschen zur Poesie werden lässt.
PSONS Klangerlebnis schärft die Wahrnehmung für das Unerwartete und bildet die perfekte Brücke zur meditativen Radikalität von John Cages Werk am Folgetag. Lassen Sie sich ein auf dieses akustische Abenteuer und erleben Sie mit allen Sinnen, wie Noise, Klang zu Musik und Raum zu Geist werden.
4. August. Beginn ab 19:00 Uhr. Cage Areal im Burchardikloster, Halberstadt (Vorabend des 17. Klangwechsels). Ticket nicht erforderlich.
Mehr Informationen unter: https://www.instagram.com/johncageorganproject/
https://www.facebook.com/profile.php?id=61591263171314
Auf sich selbst zurückgeworfen.
Klanggefärbte Räume sind Raum- und Zeitdimensionen. Sie verformen, verzerren, transferieren und entzerren gleichermaßen. Diese Klänge führen Konversation: Sie erscheinen als simpler Klang, als Soundwall. Als Musikkonstruktion bauen sie sich per Random auf, verdichten sich oder zerfallen. Der Raum verändert sich. Wahrnehmungen suchen Greifbares oder konzentrieren sich. Das Ganze ist eine faszinierende Reise, die das weite Spektrum zwischen Harmonie, Rhythmus, Dröhnen und spärlichen Klängen im Raum verteilt, durchdrungen von einer Fülle und Tiefe. Einige der inspirierendsten Klänge des letzten Jahrhunderts der neuen & modernen Musik klirren aufeinander oder umschlingen sich.
Liedhafte Konstruktionen findet hier niemand, sehr wohl aber eingängige Rhythmik oder gerade rhythmische Arithmetik. Eine andere Facette sind streng konzeptionierte Werkverflechtungen, von denen jede ihr charakteristisches Geräusch oder Strukturen mit starker Dynamik hat. Hier gibt es Überraschungen, die nicht unbedingt zu erahnen sind. Hier schweben wir über der Schale einer Klangschmelze von 100 Jahre alten und zeitgenössischen Experimental-Sounds, Industrial- oder Minimalsounds. Das muss jedoch nicht erzählt werden, weil es hier nicht um eine geschichtliche Musikdokumentation geht, sondern um individuelle Erfahrungen. Um Jetzt-Erfahrungen. Es geht nicht um eine Aufführung von Musik und Klang. Diese Klangwiedergabe ist eine Verflechtung und eine Einbettung in den Charakter der Umgebung. Welche Klänge sich immer neu verbinden und in neue Richtungen zerstreuen, liegt im Raum verborgen, wird bestimmt durch die Stimmungen der Werke oder der Kulisse … Das Spektrum reicht von Stunde Null bis jeweils heute. Es finden sich Musiker*innen zusammen, die sich niemals sahen.
Klang, Kontrast & Musik
Die Sounds, die Energie und die Dringlichkeit der Großstadt: Sie flüstern von der starken Energie der Natur in der Tiefe. Kommen dort zusammen oder stoßen sich ab. Je nachdem … Inspiration findet sich in der experimentellen Musik, in weiten Zeiträumen und Pausen in verschiedenster Machart, konventionell, Field elektronisch, analog oder eindeutig minimal digital.
from music to sound
Auf sich selbst zurückgeworfen.
Klanggefärbte Räume sind Raum und Zeitdimensionen. Sie verformen, verzerren, transferieren und entzerren gleichermaßen. Diese Klänge führen Konversation: Sie erscheinen als simpler Klang, als Soundwall. Als Musikkonstruktion bauen sie sich per Random auf verdichten sich oder zerfallen. Der Raum verändert sich. Wahrnehmungen suchen Greifbares oder, konzentrieren sich. Das Ganze ist eine faszinierende Reise, die das weite Spektrum zwischen Harmonie, Rythmus, Dröhnen und spärlichen Klängen im Raum verteilt, durchdrungen von einer Fülle und Tiefe. Einige der inspirierenstden Klänge des letzten Jahrhunderts der neuen & modernen Musik klirren aufeinander oder umschlingen sich.
Liedhafte Konstruktionen findet hier niemand, sehr wohl aber eingängige Rhythmik oder gerade rhythmische Arithmetik. Eine andere Facette sind streng konzeptionierte Werkverflechtungen, von denen jede ihr charakteristisches Geräusch oder Strukturen mit starker Dynamik. Hier gibt es Überraschungen, die nicht unbedingt zu erahnen sind. Hier sind wir in der Schale einer Klangschmelze von 100 Jahre alten Experimental-Sounds mit Industrial und Minimalsounds. Das muss jedoch nicht erzählt werden, weil es hier nicht um eine geschichtliche Musikdokumentation geht, sondern um individuelle Erfahrungen. Um Jetzt-Erfahrungen. Es geht nicht um eine Aufführung von Musik und Klang. Diese Klangwiedergabe ist eine Verflechtung und eine Einbettung in den Charakter der Umgebung. Welche Klänge sich immer neu verbinden und in neue Richtungen zerstreut liegt im Raum, bestimmt durch die Stimmungen der Werke oder der Kulisse… Das Spektrum reicht von Stunde Null bis jeweils heute. Es finden sich die Musikerinnen zusammen die sich niemal sahen.
Klang, Kontrast & Musik
Die Sounds die Energie und Dringlichkeit der Großstadt. Sie flüstern von der starken Energie der Natur in der Tiefe. Kommen dort zusammen oder stoßen sich ab. Je nachdem… Inspiration findet sich in experimenteller Musik in weiten Zeiträumen und Pausen in verschiedenster Machart, konvetionell, Field elektronisch, analog oder eindeutig minimal digital.
Von der Musik zum Klang
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